Rose

Dienstag, 23. Februar 2016

Sprechende Wahrheit

Sprechende Worte,
Säuselnde Zeilen,
die des Vermögens niemals fremd,
Worte als Zeilen,
in Poesie,
in Dichters Kunst zu einen.

Bin ich des Stiftes Seele,
so bin ich der Muse Existenz,
die bar nur jeder Form,
mich des Sprechens zwingt.

Denn verlierst Du des Glaubens,
Zwicken Dich des Zweifels Spitzen,
Reißen Dich des Dunkels Tiefen,
in des Abgrunds Hölle,
voll ewger Nacht,
an niemals mehr sein,
als des Tränens Einsamkeit.

So,
wer ich bin,
wer ich darf nur sein,
als des sanften Wortes Umarmung?

Des eines Schein,
der liebkosend Dich wiegt,
Dich im Dunkel des Lichtes,
des Nachts an des Himmels Blau,
in Bildes Schau,
zur Erinnerung zwingt.

So bin ich Wort,
So werd ich Traum,
so werd ich Botschaft,
die des Fühlens einzig Ziel.

Denn ist es Träne,
so gebrauchts des Tuches.
Ist es Kälte,
so gebrauchts der Wärme.

Einsam sind des Welten Nacht,
Knechtend des Lebens Pfad,
an Aufgab,
an Last,
An zu tun,
mehr den des Lassens.

So geb ich Dir,
in Kleinsten an Zeilen,
Freiheit,
des Traumes Eingang,
des Poeten Wirklichkeit,
und geleit,
Deine Seele,
Dein Ich,
Dich,
in des Ewgen Wirklichkeit.

Bin ich Wort,
Bin ich Dein,
weniger Sein,
als des Allen Möglichkeit.

Wahrheit?
Nicht suchend,
niemals zu finden,
als der Seelen bindend Licht.

Leucht ich,
strahl im schwächsten Glanz,
so erkennend es bezeugt,
dass Du dies nur ebenso vermagst.

Wahrheit?
Fühlend Du erkennst,
dass dem Fühlen als Möglichkeit,
Dein einzig Paradies schon immer war.

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