Rose

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Donnerstag, 25. Februar 2016

Rosen Staub

Es legt sich sanft hernieder,
auf die Blüten Knospen,
schickt roten Film,
in den Wind gen Osten.

Was sich so herumtreibt,
ist in einfachster Weise,
zarter Staub,
der fliegt ganz leise.

Es treibt ihn,
hoch und runter,
tief und weit,
kunter und bunter.

Es gibt ihn nicht,
wir erahnen ihn nur,
im hellsten Licht,
hält er des Mythoses Schwur.

So gilt es,
nicht ihn zu finden,
als vielmehr zu glauben,
dass er nicht wird verschwinden.

Es ist gleich,
der Knospen Sanftheit,
im Innern weich,
einfacher Verschiedenheit.

So glaube mir,
wenn ich Dir erzähle,
vom Rosen Staub hier,
ihn nicht nur erwähne.

Wer ihn kann erahnen,
ich muss Dich warnen,
findet ihn nimmer so leicht,
da es für die Wirklichkeit reicht.

So folge mir,
auf des Rosen Staubs Spur,
ich erzähle Dir,
eines Dichters nur Schwur.

Rosen Staub,
den gibt es nicht,
aber kümmert es mich,
es reichte für kleinstes Gedicht.

Dienstag, 23. Februar 2016

Die Geste der Rose

Der Rosen Dank,
Ihr Duft.
Der Gesten Hand,
nur Bescheidenheit.

Nebst,
Natur,
Wildheit,
Gezeiten,
Stürmen.

Sie des Wachsens sich erwehrte,
des Dornen Schutz empfing,
der Reinheit erhalten,
den Glanz verborgen hielt.

Des Jahres Zwang,
des Formens,
des Reifens,
nun abgelegt.

Eines mal,
die Blätter zaghaft,
sich pellend nach Außen formen,
bildend eines Blüten Schau.

Des Rot umfangen,
Des Duftes im Knospe,
sie wortlos sprechend,
ihr Lied anstimmt.

Eine der Vielen,
auch Sie nur ist.
Besonders sie bleibt,
auf ewig in Geste verweilt.