Rose

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Dienstag, 23. Februar 2016

Bist Du des Gleich

Bin ich des Ichs,
Bist Du des Du,
Sind wir des Gleich,
So vermagst ebenso das Weich,
Das sich des sensiblen schimpfend,
In Herzens Kälte des Versteckens übt.

Dem Weichen aber,
Ist niemals die Schwäche,
Es ist der Stärke,
Die Feder in Sturmes Trubel treibt.


So ist's der Aufgab,
Als auch reine Last,
Sich des Weichen nicht zu erwehren,
Vielmehr sein Atmen,
In des Tiefen,
Innerm Schlund,
Erhaltend zu schaffen.

Dem frühen Tod,
Ist selten des Leibes,
Es ist des Innern,
Das sich krampfend ergibt.

So atme als dann,
Des Brandungs Innern Sturm,
Wissend,
Dass im Irgendwann,
Das Vöglein im Sonnenschein singt.

Dein Spiegel

Dein Spiegel,
der bin ich,
der bist Du.

Blickend,
da findest Du mich,
suchend,
da fühlst Du mich.

Erkenne,
Begreife,
das sehend,
Du niemals verstehst,
Dass dem Herzen,
zu Zweien,
im Bilde getrennt,
am Grunde nur Eines ist.

So siehe die Seele,
die dem Spiegel entspringt,
lausche den Tönen,
ertaste ihrer Form.

Findend,
da wird es Dich rühren,
als einzig Ergebnis,
das Du nur bist.