Rose

Posts mit dem Label Flug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Flug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Februar 2016

Des Himmels weiter Flug

Dem Manifest,
das Selbst sich schimpft,
des Innersten Quell,
ewig sprudelnd Ewigkeit.

Birgt es der Dämonen Fratzen,
Des Himmels Freiheit Licht.
So ist der Richtung allein,
die Meine an wirrend Wahl.

Bin ich Alles,
dem Nichtse geboren,
so werd ich des Reines,
einzig Erlöser,
als auch Henker,
Des unsterblichen Traumes,
der des Himmels Weiten,
des tiefsten Schlafes Gründen,
nur entspringend,
sich nach oben windet,
in der Menschen Geist,
Grenzen zerstörend,
das Eine des Reinen,
befreiend zur Quelle erhebt.

Bin ich Dein,
Bin ich mein,
sind wir des unsres,
preisend eigen Herrlichkeit.

Denn des Menschen Geist,
ist sein,
an Folter,
an ewig nur Mühsal,
der des Formeln Lösung,
im niemals zu Erden Grund nur findet.

So bring des Traumes Wirklichkeit,
Erträum der Freiheit einzig Portal,
Erhebe Dich,
zu des einzig Flug,
der des Dich,
zum Menschen erhebt.

Dem Einen,
der alleine im Niemand,
zur Macht des Himmels wird.

Deine an Ewigkeit,
ist der Welten vergehend Strom.
Deine an Macht,
ist der Sekunde ewig Handeln.

Deine Einzig an Freiheit,
ist des Tores Innern,
des Flügelschlags Weiten,
Des Glaubens Hoffnung.

Bist du der Menschen Leben,
des Freundes Licht,
der Familie Gesell,
so bist Du ein ich,
der ewig an preisend Himmlichkeit.

Such des Engels Schwingen,
bet für des Erscheinens Glanz,
Begreif im Finstern,
im erlöschend Licht,
das der Engels Flug,
allein Dir nur gilt.

Sie sind Dein,
durch Deines an Sein,
Durch Deines an Pein,
an Freud,
ebenso an Leid,
im Jubelnd des Glücks,
im Weinen des Schmerz,
erst da,
da können sie hoffend Dich hören.

Drum Sprich mit einer an Sprache,
die auch der Ewigkeit gerecht,
sprich mit einer an Emotion,
die des Innern entspringt.

Bist Du des Fühlens,
Des Hoffens,
Des Glaubens,
Bist du allein,
des Himmels weiter Flug.

Im Blick allein

Im Blick allein,
da endet Wirklichkeit,
beginnt ein Traum,
der Tor,
als auch Flügel,
in des Himmels Weiten,
der Herzen Seele,
streuend nur neu formt.

Dem Blicke ist die Sekunde,
der Zukunft die Ewigkeit,
im schaffenden Sein,
erfassten Traume zu bilden.

Aber was,
wenn nie erblickt?
Was,
Wenn nie gesehen?
Was,
wenn niemals geträumt?
Schlimmer,
was, wenn nie versucht?

Dann ist dem Blicke,
die eine Erlösung,
der Atem als auch Leben schenkt.

Was niemals das Fliegen versucht,
nun dem,
muss es nicht verweigert sein.

So beginnen wir,
mit Sehen,
Erkennen,
Erfassen,
und träumen im Pfade des Innern,
was sich den Himmel erobern will.

Lass uns Träumen

In den Gedanken sind wir frei,
ungebunden,
ohne jegliche Beschränkung.
Ein Tor nur,
eine unverschlossene Tür,
ein Portal,
das zum Eintritt einlädt.
Wir fliegen,
losgelöst,
in den Weiten des Himmels.
Fernab vom Boden,
nahe an den sanften Kissen,
in die wir uns betten.
Sie säuseln,
sie treiben,
weiß und hauchdünn,
einer Decke gleich am Horizont.
<<>>
Wir treiben hindurch,
immer höher und steiler,
direkt in das Zentrum.
Ein pulsierender Planet,
umgeben von goldener Aura,
er wärmt uns,
nimmt uns auf,
in tausend Lichter,
heller als die Sterne über ihm.
<<>>
Eine Sekunde,
ein Moment,
und wir verharren.
In unserer Quelle,
der Nahrung für die keimenden Sprösslinge,
dem Ursprung des Tages,
und der Grund für lächelnde Gesichter.
<<>>
Wir verlassen ihn wieder,
tauchen auf aus der glänzenden Masse,
folgen den Schwingen,
die nahe an den Wolken ihre Kreise ziehen.
Sie krächzen,
sie schreien.
Schneller, immer schneller geht es weiter.
Wir, hinter ihnen,
bewundern ihr Gefieder,
wie ein Fell,
so zart, so weich,
eines Künstlers Werk,
zur Perfektion vollendet.
<<>>
Unter uns ist Freiheit.
Natur,
ohne das Werk eines Menschen.
Tiere,
wild und ungezügelt,
im Sprung durch die Wälder.
Vorbei geht es am grünenden Dach,
der natürlichen Behausung.
<<>>
Schon bald ein Blau,
eine riesige Fläche,
an schwappenden Wellen.
Die Vögel schießen hinab,
tauchen ein, in kristallene Tropfen,
gebrochen im funkelnden Sonnenschein.
<<>>
Wir wollen es ebenso.
Auch wir sinken hinab,
und schrecken hoch.
Ein Arm zum Schreibtisch,
ein Schlag,
der das Piepsen unterbricht.
<<>>
Das Signal zum Alltag,
es unterbrach,
es zerrte uns weg,
von Freiheit,
der reinen Natur,
von unseren Träumen.
<<>>
Ein Tag,
ein paar Zwanziger an Stunden,
dann können wir,
dann dürfen wir,
erneut durch das Portal.
Eintreten in das Reich unserer Träume.
<<>>
Lass uns Träumen,
schon bald wieder,
wenn der Tag zur Ruhe kommt,
und die Nacht ihre Decke ausbreitet.

Ich fliege ...

Ich fliege hinauf,
als auch hinunter,
drauf und drunter
hoch und runter.

Durch die Wüste der Traumlandschaft,
durch die Brandung wechselnder Gefühle,
durch die Färbung des ureigenen Innern,
durch die Ängste und Freude.

Begleitet durch Worte,
fremden Ursprungs,
kristallklarer eigener Gedanken,
und die tiefsten Wahrheiten dazu.

So treibt es mich an die Wolken,
des höchsten Horizontes,
als auch an die Tiefe des unendlichen Meeres,
und an seinen Grund hinab.

Im Wechsel der Gezeiten,
da färbe ich mich neu,
mal innigst und strahlend,
mal gleichmäßig und der Eintönigkeit Untertan.

Was nur würde ich ohne Brandung machen,
die mich treibt bis an die Grenzen,
der aufbrausenden Gefühle,
zu höchst als auch zu tiefst.

Ich würde einsam und monoton,
grau schon fast und farblos,
den Steinen gleich,
am Rande der Strömung verkommen.

So erfreue ich mich der Flüge,
auf die mein Inneres mich treibt,
folge hoch hinauf,
als auch tief hinab,
und vergesse dabei nicht,
dass es das Gefühl ist,
das aus dem Menschen,
eine Seele macht.

Oder ist`s die Seele,
die uns antreibt?
Wer mags schon wissen,
verkünden und missen.

So färben wir uns,
im Strudel der Gezeiten,
dem Chamäleon gleich,
den Umständen nur gerecht.

Wir nehmen,
wir kriegen,
empfangen
und geben niemals wieder her.

So lass uns fliegen,
mal hoch,
mal tief,
aber immer dem Flug der freien Seele gerecht.