Rose

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Mittwoch, 24. Februar 2016

Strudel der Gefühle

Im Strudel der Gefühle,
schickt es rauf und runter,
zieht hoch und tief,
färbt kunter und bunter.

Es malt uns an,
färbt innerst zutiefst,
im Ton der Stimmung,
weißt wie Du drauf bist.

Es gibt so Vieles,
als weniger Alles,
das Dich erfüllt,
im unendlichen Halles.

Hass und die Liebe,
Zorn und Angst,
Glück und Trauer,
Wer weiß wo Du drum bangst.

Wir können nicht lenken,
keine Rettung im Denken,
die den Gefühlspegel senken,
und Dir die Freiheit schenken.

So sind wir Sklave derselben,
folgen Strömung des Innern,
finden Heilung im Fiebern,
und können doch nichts verhindern.

Wir finden Rettung,
im Lassen, dem zu,
sehen Kettung,
im Innern des Du.

Kein Heil,
das uns befreit,
als Strudel der Gefühle,
in verschiedener Verschiedenheit.

So gibt's kein Ende,
keine Lösung für wahr,
Gefühle bleiben,
im Innern immer da.

Dienstag, 23. Februar 2016

Bist Du des Gleich

Bin ich des Ichs,
Bist Du des Du,
Sind wir des Gleich,
So vermagst ebenso das Weich,
Das sich des sensiblen schimpfend,
In Herzens Kälte des Versteckens übt.

Dem Weichen aber,
Ist niemals die Schwäche,
Es ist der Stärke,
Die Feder in Sturmes Trubel treibt.


So ist's der Aufgab,
Als auch reine Last,
Sich des Weichen nicht zu erwehren,
Vielmehr sein Atmen,
In des Tiefen,
Innerm Schlund,
Erhaltend zu schaffen.

Dem frühen Tod,
Ist selten des Leibes,
Es ist des Innern,
Das sich krampfend ergibt.

So atme als dann,
Des Brandungs Innern Sturm,
Wissend,
Dass im Irgendwann,
Das Vöglein im Sonnenschein singt.

Sprechende Wahrheit

Sprechende Worte,
Säuselnde Zeilen,
die des Vermögens niemals fremd,
Worte als Zeilen,
in Poesie,
in Dichters Kunst zu einen.

Bin ich des Stiftes Seele,
so bin ich der Muse Existenz,
die bar nur jeder Form,
mich des Sprechens zwingt.

Denn verlierst Du des Glaubens,
Zwicken Dich des Zweifels Spitzen,
Reißen Dich des Dunkels Tiefen,
in des Abgrunds Hölle,
voll ewger Nacht,
an niemals mehr sein,
als des Tränens Einsamkeit.

So,
wer ich bin,
wer ich darf nur sein,
als des sanften Wortes Umarmung?

Des eines Schein,
der liebkosend Dich wiegt,
Dich im Dunkel des Lichtes,
des Nachts an des Himmels Blau,
in Bildes Schau,
zur Erinnerung zwingt.

So bin ich Wort,
So werd ich Traum,
so werd ich Botschaft,
die des Fühlens einzig Ziel.

Denn ist es Träne,
so gebrauchts des Tuches.
Ist es Kälte,
so gebrauchts der Wärme.

Einsam sind des Welten Nacht,
Knechtend des Lebens Pfad,
an Aufgab,
an Last,
An zu tun,
mehr den des Lassens.

So geb ich Dir,
in Kleinsten an Zeilen,
Freiheit,
des Traumes Eingang,
des Poeten Wirklichkeit,
und geleit,
Deine Seele,
Dein Ich,
Dich,
in des Ewgen Wirklichkeit.

Bin ich Wort,
Bin ich Dein,
weniger Sein,
als des Allen Möglichkeit.

Wahrheit?
Nicht suchend,
niemals zu finden,
als der Seelen bindend Licht.

Leucht ich,
strahl im schwächsten Glanz,
so erkennend es bezeugt,
dass Du dies nur ebenso vermagst.

Wahrheit?
Fühlend Du erkennst,
dass dem Fühlen als Möglichkeit,
Dein einzig Paradies schon immer war.

Verstand VS Herz

Der Verstand,
er wählte, der Rest musste folgen.
Logik, Werte, Vernunft und Moral,
ein Richtwert für den Weg der Zukunft.

Ein Tag, dann Mehrere und die Nächte schwanden.
Kein Schlaf, der noch erholte.
Kein Geschmack, der noch erfrischte.
Ein fades Farbenspiel verewigt in jedem der Sinne.

Die größte Stärke,
nun benutzt,
Überlegungen, Querverweise und dennoch
nur Unverständnis zum Fazit geformt.

Ein Gefühl,
durchdrungen in jeder Faser,
uberhört und weggedacht,
ist bei Leibe nicht wehrlos.

Es nimmt der alles beherrschenden Rationalität die Grundlage,
vernebelt solange,
bis der Verstand das Schweigen lernt.

Und nun begreift auch er,
versteht die Dummheit seiner Taten,
begreift die Ohnmacht anhand dieses Gefüges.

Er wählte,
naiv, unschuldig,
im alleinigen Bewusstsein seiner Allmacht.

Enthoben seiner Kraft,
der Überlegenheit und Distanz,
hört er ein erstes Mal auf die leise flüsternden Worte,
des Sturmes und Feuers,
das er unterdrückte.

Er wird nachgeben,
es kann nicht anders sein.
In Zukunft,
in einem Wann,
dass dann schon zu spät sein könnte.

Ein Verstand,
er wägt ab und entscheidet,
unwissend,
dass Gefühle am Ende niemals schweigen.

Der Trauer

Nennen wir es Trauer,
so wirkt es wie ein Schauer,
an innerst Emotion,
die Geburtes gleich des Sohn,
Sich wühlend empor nur quält,
egal, was Mensch nun wählt.

So ist der Trauer,
gleich der Freude,
Fühlens nur freie Meute,
mit des Mächtigen Hauer.


Freiheit nur dann,
glaubt man nicht des Wann,
versiegelt, verschlossen, vergraben,
in des tiefstes Schlund an ewig Waben.

Aber der Freude gleich,
so wirkt auch Trauer nur weich,
ist des kleinen Portales,
eröffnet des größten Saales.

Als dann,
im jeden nur Wann,
ist Trauer nur Pfad,
der erübrigt jeder Tat.

Es gilt des Haltens,
des Aus,
des Dauern,
des Schauen,
bis sich Moment ergibt,
der Glück nur neu webt.

So ist und bleibt,
Trauer der Freude nur gleich,
ist's nur den Sekunden,
den Minuten,
manchmal auch Stunden,
die uns das Fühlen erschweren,
trotz nur niemals erwehren.