Rose

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Mittwoch, 24. Februar 2016

Lieben um der Träume Willen

Lieben um der Träume Willen
und träumen um der Liebe Willen.
Denn nur des Geistes Freiheit,
des Innerstens Flügel,
vermögen es in unendliche Weiten zu heben.


In eine Ewigkeit,
die im ewigen Strudel des Jetztes,
im stehenden Schein des was kommt,
eine Ewigkeit,
des Paradieses,
des Traumes,
im Gemälde des Lebens zeichnet.

Dem Herzen nur Eines

Man kann sein Herz nun mal nicht zweimal verschenken,
man hat ganz simpel nur Eines.
Umso besser ... kann es nur werden.

In Einzigartigkeit gepaart,
bleibt einem Paare aus Zweien,
nur das Eine.


So zwei schlagend,
sich knüpfen um zu finden,
so mag man das Finden schon als Verknüpfen sehen,
auf dass die Kette sich selber schweißt,
und unzerüttelbar ein Schicksal
an Zweie nur bindet.

So sucht man nicht,
man findet ganz einfach,
und ebnet den Weg zu dem,
was als Eines nur schlagend sich einsperrt,
um auch ihm die ureigensten Flügel nur wiederzugeben.

Dienstag, 23. Februar 2016

Des Wunsches Traum ist schweigende Wirklichkeit

Wer Liebe sucht,
der findet sie nicht.
Wer liebend sucht,
braucht des Findens nicht mehr.

Wer Spiegel sucht,
der findet sich nicht.
Wer spiegelnd sucht,
der findet, rein sich.

Was wir suchen,
finden wir nicht.
Suchen wir nicht mehr,
so haben wir es bereits.

Doch ist dem ersten Schritt,
an Weges Pforte,
zum Irrgartens Eingang,
der der Werden uns zeigt.

Also gehen wir,
nur niemals eines einzelnen Schrittes,
um des Weges Ende zu erreichen.

Also sprechen wir tausend an Worten,
um erst im Schweigen die Wahrheit zu künden.
Also leben wir sterbend,
um der Ewigkeit erst im Tode zu begegnen.

Wir tun Alles,
um begreifend das Nichts zu finden.
Denn erst im Nichts,
frei der Menschen an Grenzen,
da kann das Alles geboren werden.

Die Trauer gebiert die Hoffnung.
Schmerzen lassen uns der sanften Berührung nicht vergessen.
In Einsamkeit erinnern wir des Zweisammen.
Im Dunkel erst suchen wir das Licht.

So tun wir alles,
erkennen doch nur,
dass es dem Nichtse dient.
Schweigen wir hoffend,
begreifen, dass alleine des Wunsches Traum,
weit mehr Reinheit gebührt,
als es die Wirklichkeit nur jemals könnte.
Verloren?
Erst, wenn Du keines Traumes Geburtsstätte mehr bist.

Werde ein Teil von mir

Werde ein Teil von mir.
Ein Begleiter auf dem Pfad,
der durch die Bahnen einer Zeit sich zieht.
Es geht auf, es geht ab.
Wir sind uns nah und manchmal fern,
doch zusammen im Jetzt.
Halte meine Hand,
so, wie ich die Deine.
Ich stützte Dich,
umklammere und enge doch nicht ein.
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In den Sonnenuntergang,
am Strande eines Meeres der Unendlichkeit,
spazieren wir,
unberührt von Schicksalen und Schlägen,
gemeinsam, Arm in Arm.
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Schatten ziehen auf,
geboren im Dunkel der erwachenden Nacht.
Sie greifen und ziehen,
bangen und schüren
und trennen uns doch nie.
<<>>
Wir haben uns,
in ungezeichneten Wegen,
in Spuren verewigt von tausend Sandkörnern.
Wir stützen und halten,
begleiten und behüten.
<<>>
Wir sind niemals allein.
wir sind Zwei in Einigkeit verknüpft.
Zwei Leben, doch nur ein Gefühl,
nur eine Gesinnung.
<<>>
Werde ein Teil von mir,
im Jetzt, im Morgen, im Irgendwann.
Wir sind Zwei,
die eins sein sollten.

Sucht Liebe Erfüllung

Sucht Liebe,
Erfüllung,
sich selbst,
im Anderen,
so können sich sehr wohl Zweie bilden,
aber niemals zur Einigkeit verschmilzen.

Sucht sie Leidenschaft,
sucht sie den Körper in Lust zu einen,
so ist`s auch damit niemals nie falsch,
nur tötet dies Reinheit,
ihre schlichte Botschaft,
im Hunger von zwei Körpern,
nicht mehr Seelen,
die sprechend,
sich verstehen,
doch nicht finden dürfen.

Die einzig wahre Liebe,
ist nicht unerfüllt,
sondern gebildet,
geformt,
verewigt,
ohne Raum,
ohne Zeit,
ohne Körper,
selbst nur in der Seele,
die triefend sich an Herzen wendet,
das eigene Feuer speiend,
Licht in Weiteren entzündet.

Liebe ist Sprache,
Gefühl,
wissendes Verstehen,
bar jeder Körperlichkeit.

Suchen wir das Eine,
das Reine,
niemals im Anderen,
nur im Selbst,
das als einzig Feuer ewig brennt,
glimmt,
flackert,
entzündet,
und zum Leben erweckt.

Sei Verführung

Sei Verführung,
auf dass ich voller Lust die Sünde sein darf.
Sei meine Unschuld,
dass ich der Ideale nicht fürchte.

Sei der Spiegel,
der mein Sollen, nicht mein Sein mir zeigt.
So werde auch ich das Dein,
das sich dem Mich verschrieben ein Dich bildet.

Zum Zweie im Einen,
dass dennoch nie Eins wird.
Im Spiele aber des Findens,
Aufgabe, wie auch Lösung ist.

Denn die Liebe ...

Denn die Liebe,
Sie ist einfach nur.

Ist Dir kalt,
So wärmt sie Dich.
Ist Dir warm,
So kühlt sie Dich.

Bist Du eingeengt,
So schenkt sie Dir Freiheit.
Bist Du verloren, ohne Halt,
So schenkt sie Dir Umarmung.


Denn die Liebe,
Sie ist einfach nur,
Ein Band,
Das niemals kettet und doch verbindet.

Bist Du einsam,
So ist sie Dein Gefährte.
Brauchst Du Ruhe,
So schenkt sie Dir leeren Raum.

Bist Du traurig,
So gibt sie Dir tröstend Wort.
Bist Du voller Freude,
So stimmt sie ein,
In Dein Gelächter.

Denn die Liebe,
Sie ist einfach nur,
Das Wort,
Das fühlend niemals ausgesprochen werden muss.

Und selbst im Schweigen,
Den Takt zweier Herzen,
Im Gesang vereint.

Hast Du Zweifel,
So schenkt sie Dir Hoffnungs Licht.
Hast Du Angst,
So bekommst die zarte Hand,
Die Dich nur sanft begleitet.

Bist Du Du,
So wird sie Dich im Ich begleiten,
Unverändert zulassen,
Was Du wirst,
Was Du bleibst.

Denn die Liebe,
Sie ist nicht einfach nur.
Sie ist das Alles,
Das jedes Nichts verdrängt.

Das Alles,
Das man niemals suchend,
In andrer Seele nur findet.

Sei niemals bang, voll Zweifel, voll Angst, voll Trauer.
Und bist es doch,
So findet sie Dich,
Schenkt Dir in andrer Seele,
Nur das,
Was Du grad brauchst.

Denn die Liebe,
Sie ist einfach nur,
Genau das,
Was Lebens Odem ausmacht.

Lebe liebend,
Liebe lebend,
Und finde rein Dich,
In Gefühl,
Sekunde,
Atemzug.
Braucht es da noch mehr?

Eine Sekunde Zärtlichkeit

Eine Sekunde Zärtlichkeit,
Das ist Moment,
Das ist Augenblick,
Das ist Berührung,
Sanfte Empfindung.


Es ist das Streichen des Blattes,
Über Sees Oberfläche.
Es ist der Flügelschlag des Marienkäfers im Sonnenschein.

Eine Sekunde Zärtlichkeit,
So gering,
So winzig klein,
Und doch,
Da kann es alles sein.

Wer fühlt,
Empfindet.
Wer schaut,
Nur der erblickt.

Doch wer Sekunde erkennt,
Der allein,
Streift Ewigkeit.

Es ist dem Wir

Es ist die Nacht die schläft,
Das Du das prägt,
Das wir,
Das träumend sich aneinander schmiegt.



Wir sind des Eins,
In Welt,
In Traum,
Im engsten Raum.

Die Nacht,
Sie breitet Deck hernieder,
Dein Atem,
Ist mir liebkos,
Als wiederkehrend Heimat.

Wir sind des Zwei,
Weit ab des Heim,
In Natur wilden Armen,
In unsrer ewig Heimat,
Die ist dem Wir,
In trautem Zwei.

Zweisam, zwei einmal

Die Kunst der Zweisamkeit,
Nicht einsam,
Nicht rein zweisam,
Zusammen dagegen zwei einmal.

Denn was suchend sich findet,
Öfter vom Schicksal gepaart,
Das bildet das Zwei aus einem,
Das Eine aus Zweien.


Wie das Meer im Sonnenuntergang,
Edelstes Anlitz nur zusammen präsentiert,
So tun es zwei fortan nur ebenso.

Leuchten,
Lieben,
Freuen,
Trauern.

Zusammen und eben nur allein,
In geschweißter Hand,
Gepaartem Herzen,
Zum Einse der Zweien.

Keiner,
Der sich verliert,
Jeder,
Der sich neu findet,
Im Andern,
Im Selbst.
Die reine Lehre,
Der Zweisamkeit.