Rose

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Mittwoch, 24. Februar 2016

Zur Nacht nur einer Sekunde

Zur Nacht, da schwingt nur leicht der Ast hernieder, senkt Blätter und sein Haupt zum dunklen Grund. Die Welt nur treibt daneben her, dreht kreiselnd sich im ewigen Takt. So findet das Dunkel sein eigenes Lied und gibt Ton zum Wechsel dazu.


Das wissen wir und kennen, tun lange wir es bereits. Und dennoch, da ist es Moment an Augenblick, der uns seinen Gesang offenbart. Das Lied im reinsten Takt, war so nur immer dar und dennoch, erst jetzt wurden wir ihm offenbar.

Der Moment, ein kleinster Augenblick, er zeigt ein Bild, einen Schnitt an kleinstem Fenster. Es sind zweie, manchmal Dreie sogar, die sich paarend aneinander schmiegen. Sie gehen im Schritt im Paar so dann auch ebenso nur in einem Schritt. Wer will sich beschweren, dieses Natürlichen erwehren?
Es passiert, es geschieht und ist so offenbar, ein Wechsel an Wirkung des Kleinen an Miteinander. Ein Austausch an Leben, ein Spiel zum Gegen als auch dem Miteinander. So findet sich Manches und Andres, das trennt sich auf einzelnem Pfad.

So nennen wir dies eine Nacht, eine Sanfte an Dunkelheit im Grau unter den Wolken, die sich Sterne schimpfen. Den Moment, diese kleine Schwingung an Augenblick, diese nur könnte eine Jede sein. Ein Moment an Deinem, eine Sekunde nur an meiner. Denn der Zeit als auch ein Ort ist in dieser Konstellation, nur auf immer ohne Belang.

Es ist das eine an Reine, das Empfindung sich nennt. Welche, das nur ist im Innern versteckt, verdeckt oder verhüllt sogar. So halte ich einen Gedanken an Bildnis, male die Striche eines feinen Gemäldes und berühre es so niemals so gar. Denn die Worte die sprechen, was der Stift zu streichen vermag. Es ist Keines, es ist Meines und ab nun auch nur Deines.

So vergeht, was niemals begonnen. So endet, was in harter nur Realität, niemals am Anfang war. Es ist und bleibt nur einfach und allein, eine Sekunde zur Aufmerksamkeit.

Dienstag, 23. Februar 2016

Im Dunkel einer Nacht

Im Dunkel einer Nacht,
da wünschten wir mit dem Innersten
eines Sehnens,
nur das Eine Mal,
des Lichtes Quelle,
zu berühren,
zu fassen,
zu greifen.

Der Hitzen Qual,
als Erlösung im Reinsten,
Des Wärmens Hauch,
als des Seelen Wirbel.

Dann aber,
des Nachts in dunkelstem Sein,
die Augen geschlossen,
dem Nichts nur zugewandt,
wir sehen und erkennen es.

Das Funkeln,
das Leuchten,
das Glitzern.

Auf ewig und immer nur,
bereits im Reinen gebunden,
gekettet und doch nur frei,
im Eigenen,
das Ich und Selbst sich schimpft.

Der Nacht

Ist's Stunden Wacht,
So nennt mans Nacht.

Mich stört's nicht mal,
Ich nehm's sogar,
Als Schöpferische Kraft,
Die Meine Macht.

Rauschen auf des Wandrers Pfad,
Des Windes stille eigne Klag,
Es ist des Mitternacht,
Wo wenig an Wesen noch wach.

So sind es Minuten,
Die Stunden Werden.
So sind es Worte,
Die Zeilen bilden.

Es ist nur rein,
Die Nacht des Mein,
Die ohne Schlaf,
Sehr wohl im Traum,
Mir Ruhe im Frieden spendet.

Samstag, 20. Februar 2016

Nacht

Im Dunkel der Nacht,
da treibt es mich umher,
im schnellen Schritt,
doch ohne Hast.

Ich suche nichts,
und finde gleich für wahr,
zu später Stunde,
die Stille oh ja.

So strömen die Autos,
auf Straßen im Dunst,
im Nebel des leichten Regens,
gen Heim und Heimat.

Mich aber treibt es,
in Stille des Weges,
ins Dunkel der Unentdeckbarkeit,
in die Schatten des Dunkel.

Ich suche nicht,
mich zu verstecken.
Ich fürchte nicht,
das grelle Licht.

Aber ich genieße,
das Grau der Nacht,
die Stille im Schweigen,
die Wüste der Einsamkeit.

Denn so kann ich sein,
was ich nur bin,
eine Seele im Dunkel der Schatten,
auf dem Weg,
dem Schritt,
in die Unnahbarkeit,
eigener Gedanken.