Rose

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Mittwoch, 24. Februar 2016

Dämonen Seele

Der Seeles Treiben,
Einzig Macht,
ist dunkles Licht,
in ewger Nacht.

So ruf nur niemals,
des Flattern Schwingen,
Unheil,
des Todes Greifen,
sie Dir nur bringen.


Des Rubinen Glanzes,
im schwächsten Schein,
ist derer Schatten,
die flüsternd des Ewgen suchen.

So sprich nur niemals,
sing das stumme Lied,
an Seele,
an Sein,
vielmehr nur im Schein,
denn des Seins Erlösung,
ist des Nichtseins Werden.

So ruf,
die dunklen Seelen,
ruf die Allmacht der Höllenschar,
erkenne greifend,
das im Tone anstimmend,
Du selbst nur Ritter derselben bist.

Des Teufels Macht,
der Höllen einzig Brennen,
das ist im Du ein ich,
das des Schwarzen nicht,
ein Lichte,
vielmehr des Schatten Antlitz im Prunke trägt.

So werde,
wähle und weise,
was formend,
Du rufen nur willst.

Seelenbindend Sein

Kett ich Dich,
Bind Dich,
An Sein,
Des Meins,
So folgst du,
in Tiefstes Tief,
an schlundender Hölle,
voll ewger Nacht.

Doch des Bindens,
ein ich nur Fremd,
des Untertan Freiheiten Gegenwehr,
so folgt,
gliedende Bindung,
kettende Schiene,
dem Ich in Freiwahl.

Des Schlüssels Gewahr,
Dem Unwissen ein Schutz,
Dem Leichtglauben zu Fall,
So ist dem Reinen sein Flügel.

Der Schlüssel,
Der Meißel,
der ewig bindet,
Seel an Seel nur knüpft,
ist Essenz des Leuchtens,
des Singens,
des Preisens,
an lebendem Sein.

Begreifend,
Seele erfühlt,
Gefängnis an Freiheit,
Freiheit zum Gefängnis.

Denn des Dunkelsten,
kreischenden Blutes,
an Herz,
an Emotion,
ist klarstes Preisen,
wie allein Engeln zur Gestalt.

Fühle mich,
verstehe Dein ich,
es ist des Meins,
an bindendem Sein.

Ist es Kette,
Bindung an Fluss,
energetisch Wirbeln,
die lebend schenkend,
füllend an Kräften trotzen.

Sei meines,
Sei Deines,
an Quell magischer Bildsamkeit.

Dienstag, 23. Februar 2016

Ich fliege ...

Ich fliege hinauf,
als auch hinunter,
drauf und drunter
hoch und runter.

Durch die Wüste der Traumlandschaft,
durch die Brandung wechselnder Gefühle,
durch die Färbung des ureigenen Innern,
durch die Ängste und Freude.

Begleitet durch Worte,
fremden Ursprungs,
kristallklarer eigener Gedanken,
und die tiefsten Wahrheiten dazu.

So treibt es mich an die Wolken,
des höchsten Horizontes,
als auch an die Tiefe des unendlichen Meeres,
und an seinen Grund hinab.

Im Wechsel der Gezeiten,
da färbe ich mich neu,
mal innigst und strahlend,
mal gleichmäßig und der Eintönigkeit Untertan.

Was nur würde ich ohne Brandung machen,
die mich treibt bis an die Grenzen,
der aufbrausenden Gefühle,
zu höchst als auch zu tiefst.

Ich würde einsam und monoton,
grau schon fast und farblos,
den Steinen gleich,
am Rande der Strömung verkommen.

So erfreue ich mich der Flüge,
auf die mein Inneres mich treibt,
folge hoch hinauf,
als auch tief hinab,
und vergesse dabei nicht,
dass es das Gefühl ist,
das aus dem Menschen,
eine Seele macht.

Oder ist`s die Seele,
die uns antreibt?
Wer mags schon wissen,
verkünden und missen.

So färben wir uns,
im Strudel der Gezeiten,
dem Chamäleon gleich,
den Umständen nur gerecht.

Wir nehmen,
wir kriegen,
empfangen
und geben niemals wieder her.

So lass uns fliegen,
mal hoch,
mal tief,
aber immer dem Flug der freien Seele gerecht.