Rose

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Dienstag, 23. Februar 2016

Des Wunsches Traum ist schweigende Wirklichkeit

Wer Liebe sucht,
der findet sie nicht.
Wer liebend sucht,
braucht des Findens nicht mehr.

Wer Spiegel sucht,
der findet sich nicht.
Wer spiegelnd sucht,
der findet, rein sich.

Was wir suchen,
finden wir nicht.
Suchen wir nicht mehr,
so haben wir es bereits.

Doch ist dem ersten Schritt,
an Weges Pforte,
zum Irrgartens Eingang,
der der Werden uns zeigt.

Also gehen wir,
nur niemals eines einzelnen Schrittes,
um des Weges Ende zu erreichen.

Also sprechen wir tausend an Worten,
um erst im Schweigen die Wahrheit zu künden.
Also leben wir sterbend,
um der Ewigkeit erst im Tode zu begegnen.

Wir tun Alles,
um begreifend das Nichts zu finden.
Denn erst im Nichts,
frei der Menschen an Grenzen,
da kann das Alles geboren werden.

Die Trauer gebiert die Hoffnung.
Schmerzen lassen uns der sanften Berührung nicht vergessen.
In Einsamkeit erinnern wir des Zweisammen.
Im Dunkel erst suchen wir das Licht.

So tun wir alles,
erkennen doch nur,
dass es dem Nichtse dient.
Schweigen wir hoffend,
begreifen, dass alleine des Wunsches Traum,
weit mehr Reinheit gebührt,
als es die Wirklichkeit nur jemals könnte.
Verloren?
Erst, wenn Du keines Traumes Geburtsstätte mehr bist.

Lass uns Träumen

In den Gedanken sind wir frei,
ungebunden,
ohne jegliche Beschränkung.
Ein Tor nur,
eine unverschlossene Tür,
ein Portal,
das zum Eintritt einlädt.
Wir fliegen,
losgelöst,
in den Weiten des Himmels.
Fernab vom Boden,
nahe an den sanften Kissen,
in die wir uns betten.
Sie säuseln,
sie treiben,
weiß und hauchdünn,
einer Decke gleich am Horizont.
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Wir treiben hindurch,
immer höher und steiler,
direkt in das Zentrum.
Ein pulsierender Planet,
umgeben von goldener Aura,
er wärmt uns,
nimmt uns auf,
in tausend Lichter,
heller als die Sterne über ihm.
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Eine Sekunde,
ein Moment,
und wir verharren.
In unserer Quelle,
der Nahrung für die keimenden Sprösslinge,
dem Ursprung des Tages,
und der Grund für lächelnde Gesichter.
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Wir verlassen ihn wieder,
tauchen auf aus der glänzenden Masse,
folgen den Schwingen,
die nahe an den Wolken ihre Kreise ziehen.
Sie krächzen,
sie schreien.
Schneller, immer schneller geht es weiter.
Wir, hinter ihnen,
bewundern ihr Gefieder,
wie ein Fell,
so zart, so weich,
eines Künstlers Werk,
zur Perfektion vollendet.
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Unter uns ist Freiheit.
Natur,
ohne das Werk eines Menschen.
Tiere,
wild und ungezügelt,
im Sprung durch die Wälder.
Vorbei geht es am grünenden Dach,
der natürlichen Behausung.
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Schon bald ein Blau,
eine riesige Fläche,
an schwappenden Wellen.
Die Vögel schießen hinab,
tauchen ein, in kristallene Tropfen,
gebrochen im funkelnden Sonnenschein.
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Wir wollen es ebenso.
Auch wir sinken hinab,
und schrecken hoch.
Ein Arm zum Schreibtisch,
ein Schlag,
der das Piepsen unterbricht.
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Das Signal zum Alltag,
es unterbrach,
es zerrte uns weg,
von Freiheit,
der reinen Natur,
von unseren Träumen.
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Ein Tag,
ein paar Zwanziger an Stunden,
dann können wir,
dann dürfen wir,
erneut durch das Portal.
Eintreten in das Reich unserer Träume.
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Lass uns Träumen,
schon bald wieder,
wenn der Tag zur Ruhe kommt,
und die Nacht ihre Decke ausbreitet.

Am Morgen ... der Träume

Am Morgen stehe ich auf,
gefolgt den Träumen in die Realität,
müde, erholt und erfrischt zugleich,
empfängt mich die Umarmung eines Tages.

Was nicht war,
das kann werden.
Was war,
das erübrigt die Wirklichkeit,

Ich weiß, ich hoffe und bange,
dass sich erfüllt,
verwirklicht,
was die Träume als erstes mir malten.

Ist es die Liebe?
Das Geld?
Der Ruhm einer Welt?
Es ist alles, was da mithält.

Zuerst aber
müssen sich die verwirrten Hirnzüge,
an die Realität anpassen,
und sich in die harte Wirklichkeit pressen.

Der Kaffee, die Zigarette,
was will, wird passend gemacht,
und schmiegt sich so langsam an,
die Wogen glätten sich und zurück am Boden der Realität...
verliert sich keiner der Träume,
gebiert sich am Morgen neue Hoffnung,
und fördert die Motivation,
zu erlangen,
zu erreichen,
was unabdingbar,
in Horizontes Höhen sich befindet.

Sterben wir den Tod der Traumlosigkeit,
oder glauben wir an die eigenen Möglichkeiten,
die zuerst im Geist,
alles erreichen lassen können?

Was nicht ist,
nur das kann werden,
wenn man abseits der Herde,
dem eigenen Pfad nur folgt.

So spricht der Morgen mir eine der Weisheit,
die mich über den Tag, die Woche, den Monat,
begleitet,
motiviert und antreibt.

Ist`s bei dir nicht des Gleich,
bist im Innern weich,
für die Träume bereit,
das ist eine der simplen Wahrheit.