Rose

Mittwoch, 24. Februar 2016

Wer des Schweigens verschuldet

Wer des Schweigens sich verschuldet,
ist des Wissens Henker,
der Welten Sklave,
der Seelen Henker,
des Reinen in Würdigkeit verloren.


Sprechend findet man nicht die Worte,
weniger Schrift,
keine Zeilen,
nur des einen Taktes,
der Blut in Sprechendes zu wandeln vermag.

Dem Herzen nur Eines

Man kann sein Herz nun mal nicht zweimal verschenken,
man hat ganz simpel nur Eines.
Umso besser ... kann es nur werden.

In Einzigartigkeit gepaart,
bleibt einem Paare aus Zweien,
nur das Eine.


So zwei schlagend,
sich knüpfen um zu finden,
so mag man das Finden schon als Verknüpfen sehen,
auf dass die Kette sich selber schweißt,
und unzerüttelbar ein Schicksal
an Zweie nur bindet.

So sucht man nicht,
man findet ganz einfach,
und ebnet den Weg zu dem,
was als Eines nur schlagend sich einsperrt,
um auch ihm die ureigensten Flügel nur wiederzugeben.

Dem Schreiben

Ohne Moral, der Begrenzung nur fremd,
nur der Zeilen an Schrift, an Blättern, gebunden,
so ist`s mit dem Schreiben,
der Wust an Worterei,
der Erfüllung einer Qual,
des Durstes niemals stillenden Hungers,
der antreibt, zwängt, formt,
kritzelnd im Tanze der webenden Finger,
des Geschichtes Traum,
des Gefühles Strophen,
hinaus,
darauf,
auf des Weißes Blank,
in einem Tone, die Welten zu malen mag.

Kämpfend, der Schlacht niemals müde,
dem Krieger, im Blutes Geschmier, sein Eisen,
dem Geplagten, den Geistern, des Denkens,
nur ... das Reine an Zeilen.

Zur Nacht nur einer Sekunde

Zur Nacht, da schwingt nur leicht der Ast hernieder, senkt Blätter und sein Haupt zum dunklen Grund. Die Welt nur treibt daneben her, dreht kreiselnd sich im ewigen Takt. So findet das Dunkel sein eigenes Lied und gibt Ton zum Wechsel dazu.


Das wissen wir und kennen, tun lange wir es bereits. Und dennoch, da ist es Moment an Augenblick, der uns seinen Gesang offenbart. Das Lied im reinsten Takt, war so nur immer dar und dennoch, erst jetzt wurden wir ihm offenbar.

Der Moment, ein kleinster Augenblick, er zeigt ein Bild, einen Schnitt an kleinstem Fenster. Es sind zweie, manchmal Dreie sogar, die sich paarend aneinander schmiegen. Sie gehen im Schritt im Paar so dann auch ebenso nur in einem Schritt. Wer will sich beschweren, dieses Natürlichen erwehren?
Es passiert, es geschieht und ist so offenbar, ein Wechsel an Wirkung des Kleinen an Miteinander. Ein Austausch an Leben, ein Spiel zum Gegen als auch dem Miteinander. So findet sich Manches und Andres, das trennt sich auf einzelnem Pfad.

So nennen wir dies eine Nacht, eine Sanfte an Dunkelheit im Grau unter den Wolken, die sich Sterne schimpfen. Den Moment, diese kleine Schwingung an Augenblick, diese nur könnte eine Jede sein. Ein Moment an Deinem, eine Sekunde nur an meiner. Denn der Zeit als auch ein Ort ist in dieser Konstellation, nur auf immer ohne Belang.

Es ist das eine an Reine, das Empfindung sich nennt. Welche, das nur ist im Innern versteckt, verdeckt oder verhüllt sogar. So halte ich einen Gedanken an Bildnis, male die Striche eines feinen Gemäldes und berühre es so niemals so gar. Denn die Worte die sprechen, was der Stift zu streichen vermag. Es ist Keines, es ist Meines und ab nun auch nur Deines.

So vergeht, was niemals begonnen. So endet, was in harter nur Realität, niemals am Anfang war. Es ist und bleibt nur einfach und allein, eine Sekunde zur Aufmerksamkeit.

Dämonen Seele

Der Seeles Treiben,
Einzig Macht,
ist dunkles Licht,
in ewger Nacht.

So ruf nur niemals,
des Flattern Schwingen,
Unheil,
des Todes Greifen,
sie Dir nur bringen.


Des Rubinen Glanzes,
im schwächsten Schein,
ist derer Schatten,
die flüsternd des Ewgen suchen.

So sprich nur niemals,
sing das stumme Lied,
an Seele,
an Sein,
vielmehr nur im Schein,
denn des Seins Erlösung,
ist des Nichtseins Werden.

So ruf,
die dunklen Seelen,
ruf die Allmacht der Höllenschar,
erkenne greifend,
das im Tone anstimmend,
Du selbst nur Ritter derselben bist.

Des Teufels Macht,
der Höllen einzig Brennen,
das ist im Du ein ich,
das des Schwarzen nicht,
ein Lichte,
vielmehr des Schatten Antlitz im Prunke trägt.

So werde,
wähle und weise,
was formend,
Du rufen nur willst.

Verdammtes an Sein

Verdammt,
so ist meines an Blut,
meines an Art,
meines nur an Existenz.

Der Ewigkeit,
im nie endend Sein,
Versklavtes zum Schein,
der Jahrtausende fesselnd,
gebunden,
gequältes,
an Blick,
an Schau,
des Menschen Pfad,
das wirrend,
nur selber streut.


So bin ich eines an Begleiter,
Der Schatten selbst,
an Greifen,
atmendem Schleier,
des lebend Spuren,
zu folgen geknecht.

Seines an Blut,
Seines an Seel,
an unbedarft Augenblick,
der Jahrzehnten Kristall,
Ist eines an Meines,
das dürstend ich ersehn,
wie seines an Freiheit,
des erleichternd Tod.

Des Tages,
ist seines,
Des Nachts,
nur meines,
an Stunden,
des nie lebend Rein.

So dürst ich,
dem Seinen an Sein,
so lock ich,
in grauender Schatten ewiger Nacht.

Widerkehr

Keines an Stimme,
Keines an Flüstern,
Raunen im Dickicht,
Säuseln in Windes Gefolge.

So ist Laut,
So ist Wispern,
Des niemals Sein,
des auf immer Bestand.


Ewigkeit des Beginns,
Anfang des Todes Grab,
der einen Farbe zur Pracht,
Schwarz, des schwarzen Seins.

Grau,
im leichten Blick,
des haschenden Nebels,
ist des Schleiers Decke.

Doch fehlt`s Farbe,
gebührend formloser Existenz,
bleibt dem Nichts,
das einzig Quell,
an rinnend Leben,
pulsierenden Aderns,
pressenden Fasern,
fließend Existenz.

Der Dunkelheit,
dem Schwarzen Weiß,
ihm bleibt und ist,
füllend das Rot an Fluss.

Dem Blute das Leben,
dem Tode Auferstehung,
den Leichen Fäulnis,
der Ewigkeit nur Rot.

Rot im Schwarzen,
an Sein,
an Existenz,
an Gebahren,
fließender Jahrhunderte,
seelenloser Tode,
an Jahren,
Sein,
Werden.

So ist des einzig Flüstern,
an Schatten,
an ewiglich Begleiter,
des endend Sein.

Schwarzes Nichts,
zur Geburt des Ewig,
niemals enden Sein,
untrotz, Natur, Gesetz.
Wispern,
Flüstern,
am Sinn zum Unsinn,
an Wahrheit zur These.

Des Verstehens nicht zu Schulden,
dem Begreifen nicht Untertan,
denn was ist,
bildend sich formlos selber quellt,
das braucht des Geistes,
der Geburtsstunde an Menschenkind,
nur nichts,
als eines an Schwarz.

Geschlechter der Widerkehr,
dem Portal des Nichts,
aus Formen entzwängt,
Wühlt sich empor,
in des Lebens Ströme.

Stunde der Geburt,
Meißel des ewigen Steines,
Chöre an nie leuchtend Schein,
So ist`s den Schatten nur allein.

DämonenBlut

Pulsierend,
des Menschen Geist,
in Zweie Teilend,
so formt es des Blutes,
inner Geist,
bildet des Fühlens,
Geist,
Handlung,
der Taten Zwang.


Ist des Blutes,
der Dunkelheit,
als ewig nur Zwang,
hungernd,
es niemals stillend schweigend,
sich selber des Schlagens stoppt.

Des Menschen Geist,
der Einigkeit,
fremdens zur Annahme gezwängt,
des Formen,
seichten Spuren,
der Welten Strom,
enthoben,
ist der Handlung,
der Folgen,
der Taten allein,
niemals erzwungen,
versklavt,
des eingesperrten Seins,

Ist des Ichs ewig Kampf,
um des einen Freiheit,
das als Dunkel,
wie auch des Lichts,
nur Dämon,
als Engel,
bildend formen kann.

So ist dem Dämon,
Blutes Spur,
so bleibt des Menschen Wahl,
des Weges Spur,
das stampfend,
des krampfenden Seins,
sich selber quälend,
der Schritte entzwängt,
um des Seins,
sich nur enthebend zu befreien.

So ist dem Dämon,
Blut,
Geistes Innern,
so bleibt Menschlein,
Freiheit,
der unnutzbaren Kraft,
die der eigens Form,
nun nur braucht.

Des ewig Kampf,
des Innern Fechtens,
ist des Freiheits Zwang,
was den Ketten enthoben,
dem Handeln bestimmen will.

Werde,
Handle,
Stoppe des Wolfes Knurren,
enthebe des engmensch Käfig,
Atme,
des dunkelsten Sphären,
lerne,
des Fluges,
der des Engels Weiten,
im Vorbehalt nur bleibt.

Denn Machtes Schein,
ist auf Bald,
nur Deines an Sein.

Seelenbindend Sein

Kett ich Dich,
Bind Dich,
An Sein,
Des Meins,
So folgst du,
in Tiefstes Tief,
an schlundender Hölle,
voll ewger Nacht.

Doch des Bindens,
ein ich nur Fremd,
des Untertan Freiheiten Gegenwehr,
so folgt,
gliedende Bindung,
kettende Schiene,
dem Ich in Freiwahl.

Des Schlüssels Gewahr,
Dem Unwissen ein Schutz,
Dem Leichtglauben zu Fall,
So ist dem Reinen sein Flügel.

Der Schlüssel,
Der Meißel,
der ewig bindet,
Seel an Seel nur knüpft,
ist Essenz des Leuchtens,
des Singens,
des Preisens,
an lebendem Sein.

Begreifend,
Seele erfühlt,
Gefängnis an Freiheit,
Freiheit zum Gefängnis.

Denn des Dunkelsten,
kreischenden Blutes,
an Herz,
an Emotion,
ist klarstes Preisen,
wie allein Engeln zur Gestalt.

Fühle mich,
verstehe Dein ich,
es ist des Meins,
an bindendem Sein.

Ist es Kette,
Bindung an Fluss,
energetisch Wirbeln,
die lebend schenkend,
füllend an Kräften trotzen.

Sei meines,
Sei Deines,
an Quell magischer Bildsamkeit.

Vampir

Edel,
des Diamantens ungeschliffen Sein,
des Schwärzesten,
in Vollendung poliert.

Befreit an Makel,
Gelöst von Alter,
Gesegnet an springend nur Quell,
dem Blute entsprungen.


Engel,
Dämon,
Bar der Flügel,
des Verkommens an Seele.

So ist meines an Sein,
Der Eichen Alter,
an Jahrhunderten unberührt,
der Gezeiten Strom,
im Immer,
des niemals,
enthoben,
befreit.

Ich bin,
auf ewig,
des nichtenden Seins,
das der Menschen Quell,
zur Neugeburt,
gereicht.

Ich war,
werde sein,
und vergehe,
auf jedes Mal,
wenn des Sonnen Schein,
der Welten Pracht,
zum Leben ruft,
so ist`s meines zu sterben.

Niemals nur bin ich,
jemals nur leb ich.

Ich bin Tod,
als auch Leben.
Verlockung,
im perfekten Kleid,
Säuselndes an Stimme,
der Schatten Klang.

Ich brauch,
trink,
verzehr,
nur Eines.

Deines an Leben,
An Herzens nur Quell,
das des Pressens,
des Hämmerns,
Segen,
als Brosia,
des Vampirs Speis,
allein bestellt.

So bin ich,
Vampir,
als Engel,
der Deine an Gefallenen.

Reich Hand,
Gib Herz im Sein,
Folge hinab,
in des Todes Rein.